Nagelfluh–Konglomerat
Nagelfluh – Konglomerat – Gestein
Nagelfluh ist ein Handelsbezeichnung für ein Konglomeratgestein. Konglomeratgestein gehört zu der Gruppe der Sedimentgesteine. Die Steine enthalten Gesteinsbruchstücke, Sandstein, Kiesel etc. Die Gesteinsbildung erfolgt vorwiegend durch Druck des Deckgebirges, und die Zementation ausgefällter und eingesickerter Calcite. In Deutschland besonders bekannt ist der „Brannenburger Nagelfluh“.
Konglomeratgesteinsvorkommen gibt es in fast allen Gebieten der Erdoberfläche. Die Anwendung erfolgt sowohl in Garten und Landschaftsbau, als Mauerstein, Randstein, Gehweg- oder Terrassenplatte, als auch für Werksteinarbeiten. Auch im Innenausbau und für Fassaden wir Nagelfluh verwendet
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Anton Feicht GmbH & Co. KG
Innen- und Außengestaltung in Nagelfluh, Sonderanfertigungen nach Ihren Wünschen, Bruch- und Werksteine, Fassaden und Bodenbeläge aus Naturstein, Brannenburg, Rosenheim. Bei Brannenburg im Inntal erhebt sich ein einzigartiger, ca. 70 Meter hoher Moränenschuttkegel mit lang gestrecktem Scheitel von dessen Höhe eine reizvoll gelegene Wallfahrts-kirche ins Tal blickt.Dieser exponierte Bergrücken aus Nagelfluh-Konglomerat ist seit alters her als “die Biber” bekannt und nimmt in der Geologie des bayerischen Inntales eine vielbeachtete Stellung ein. Eines der monumentalsten Zeugnisse des Nagelfluh für den früheren Eisenbahnbau ist die um das Jahr 1900 errichtete Königswarter Brücke an der Linie Rosenheim-Mühldorf.

Steinbruch Anton Huber
Verwendungsbeispiele für den Biberstein sind in München: Flughafen, Rückversicherung, Landeszentralbank, Heilig-Kreuz-, Matthäus-, Königin-Kirche, Deutsches Patentamt, Brunnenanlage Karlsplatz, Justizpalast in Berlin: Olympia-stadion, Langemarckhalle Glockenturm (sehenswert wunderschöne Aussicht auf Berlin in Rosenheim, Inntal, Traunstein: Zahlreiche Brücken, Ämtergebäude, Kirchen, Privatgebäude, Fluß- und Bachverbau, Gartengestaltung.

Steinbruch Dr. Hubert Steiner
1898 eröffnete der italienische Steinmetz Guiseppe Sabadelli einen kleinen Konglomerat-Steinbruch, der 1923 vom Gollinger Baumeister Sepp Huber und 1938 samt den umgebenden Manipulationsflächen, die im Eigentum der Großeltern des nunmehrigen Abbauberechtigten waren, von den Deutschen Reichsautobahnen erworben wurde. Auf Grund des Reichsüberleitungsgesetzes wurden die Klemmstein-Steinbrüche 1945 in das Österreichische Staatseigentum übergeführt. Bis 1989 wurden die Steinbrüche von verschiedenen Pachtfirmen wie die Mayr Melnhof`schen Marmorwerke, die Firma Feicht und die Firma Marmor Industrie Kiefer betrieben. 1990 übernahm die Firma Ing. Sepp Steiner und 1995 in der Rechtsnachfolge die Firma Dr. Hubert Steiner die Abbauberechtigung für die Gollinger Konglomerat-Steinbrüche.
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Grad Nagelfluhwerk GmbH & Co. KG
Der Naturstein für Haus und Garten”. Der Brannenburger Nagelfluh wird im Gartenbau als Bruchstein für Zyklopen- oder Quadermauerwerk verwendet. Die Steine können sowohl als Trockenmauer als auch mit Mörtel versetzt werden. Quadersteine gibt es in den Bearbeitungsarten abgebohrt und spaltrau. Als Werkstein verwendet man den Brannenburger Nagelfluh für Terrassenbeläge, Gartensäulen, Sockelverkleidungen, Fenster- und Türgewände und vieles mehr.
